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Unglaubwürdige Landrätin

16.04.2013

Die Äußerungen der Landrätin Eva Irrgang bezüglich der Hellweg-Sole-Therme Bad Westernkotten (im Patriot vom 11.4. „Der einzige Weg“)  hat die BG –Erwitte mit Erleichterung aufgenommen, weil sich Frau Irrgang nach Monaten der Verunsicherung und Ignoranz erstmals öffentlich für Bad Westernkotten und den Erhalt der Sole-Therme ausgesprochen hat. Wenn man weiß, dass der Kreis Soest als Hauptgesellschafter der Holding über fast zwei Jahre für die Hängepartie hinsichtlich der Entscheidung zur dringenden Sanierung des Thermalbades verantwortlich war, ist die Aussage der Landrätin auf dem CDU-Stadtparteitag: „Meine Position war immer: Wir stehen zu Bad Westernkotten“, nicht glaubwürdig und nicht nachvollziehbar, denn öffentlich wurde diese „klare Haltung“ erst jetzt. Die Äußerungen Irrgangs zur vertraglichen Ausgangslage der Holding „Für Investitionen in Bad Westernkotten ist Erwitte zuständig“ sind möglicherweise bewusst missverständlich formuliert und bedürfen der Klarstellung: Richtig ist, dass die drei in der Holding zusammengeschlossenen Thermalbäder im Kreis Soest für sich alleine wirtschaften und kein Partner für die Schieflage des anderen haftet. Insofern ist auch jedes Thermalbad in Eigenregie für Investitionen zuständig, wenn das notwendige Kapital selbst erwirtschaftet wurde. Da der Kreis Soest 50% Hauptgesellschafter der Holding ist, die Stadt Erwitte aber nur 8 % Anteile besitzt, kann es allerdings nicht sein, dass „ Erwitte für Investitionen in Bad Westernkotten zuständig ist“, wenn das Investitionskapital fehlt. Und genau das war über Monate die Kreispolitik, die Frau Irrgang als Chefin der Kreisverwaltung zu verantworten hat. Der BG liegen diesbezüglich eindeutige Schreiben vor. In einem offenen Brief vom 23.1.13 an die Landrätin hatte die BG- Erwitte den Kreis dringend gemahnt, die Kosten für die Sanierung des Thermalbades nicht auf Erwitte abzuwälzen.
Dieser offene Brief und vielmehr auch zahlreiche Gespräche des Bürgermeisters, des Ortsvorstehers von Bad Westernkotten mit den Entscheidungsträgern und die Beratungen der Fraktionsvorsitzenden des Erwitter Rates haben schließlich dazu geführt, dass nun endlich ein guter Weg für die Solbad Westernkotten gefunden wurde, aus eigener Kraft in die Sanierung der Becken zu investieren. Und das ist kein Alleingang der Landrätin oder der CDU, auch wenn das im aufziehenden Kommunalwahlkampf sicher von Einigen gerne so gesehen wird.



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