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Trinkwasser wird teurer


26.05.2013



Trinkwasserquelle Hillenberg/Warstein (BG-Archiv)

In einem ausführlichen Vortrag stellte der Geschäftsführer der Lörmecke -Wasserwerk GmbH Alfred Striedelmeyer dar, dass eine Investition in einen Bau einer "Qualitätssicherungsanlage" von insgesamt 5,5 Mio Euro notwendig sind. Die Kosten für die Anlage, die das Trinkwasser im Wesentlichen filtrieren soll, werden auf die Verbraucher durch eine Gebührenerhöhung von 22,4 Cent/m3 = 24%  umgelegt.
In den Jahren 2011 und 2012 wurden zunehmend Trübungen des Trinkwassers einer Quelle beobachtet, die sich kurzzeitig über dem Grenzwert oder hauptsächlich darunter befanden. Weiterhin wurden auch geringe Steigerungen (unterhalb der zulässigen Grenzwerte) von coliformen Bakterien, die aus Abwasser stammen, gefunden. Stiegelmeyer betonte, dass das Lörmecke Wasser nach wie vor eine ausgezeichnete Qualität hat und das der Kunde sich darauf verlassen kann, dass Trinkwasser entsprechend der Trinkwasserverordnung ins Netz geht.
Interessant ist nach unserer Ansicht, dass die Steinindustrie in Warstein seit Jahren in mittelbarer Nähe Kalkstein abbaut. Durch den Steinabbau wird zwangsläufig die Filtereigenschaft des Bodens beeinträchtigt. Und das kann -vorsichtig formuliert- zu dieser Problematik beitragen. Der Anstieg der coliformen Bakterien stammt zwar nicht unmittelbar von dem Steinabbau, aber  eine zunehmend fehlende Deckschicht des Warsteiner Massenkalks ist möglicherweise mit für die neuerlichen Probleme verantwortlich.

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