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LKW-innerorts


29.06.2013

In der Hauptausschusssitzung am 25.06.2013 informierte uns die Verwaltung über Gespräche zum Luftreinhalteplan mit der Bezirksregierung Arnsberg. 
Es läuft darauf hinaus, dass zur Umgehung der Kreuzung in Erwitte der LKW Verkehr durch Stirpe (L748), aber auch vom Gewerbegebiet über den Weckinghauser Weg und den Stirper Damm abgleitet werden soll.
Der Zebrastreifen am Weckinghauser Weg, Erwitte

Der BG -Fraktionsvorsitzende Lothar Strauch fragte den Bürgermeister, ob es zwischen den Kommunen Erwitte und Lippstadt Gespräche über die Umsetzung der geplanten Maßnahmen gegeben habe. Der Bürgermeister antwortete mit Ja und stellte gleichzeitig fest, dass keine Fahrzeugzahlen feststünden, da es sich um eine rein "freiwillige Verpflichtung der Firmen" handele.
Der BG-Fraktionsvorsitzende formulierte seine Sorgen: " Mir wird schwindelig, wenn ich mir vorstelle, dass demnächst 40-Tonner über den erst vor einigen Jahren eingerichteten Zebrastreifen am Weckinghauser Weg  oder über die Ampel an der Hauptstraße in Stirpe brausen sollen. Hier wie dort gäbe es eine erhebliche Gefährdung von Schulkindern."
Die Kreuzung Hauptstraße/Am Mühlenwall in Stirpe ist für zusätzlichen Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. Für BG-Ratsherr Theo Knoop besteht in diesem Bereich die Gefahr  schwerer Verkehrsunfälle.

Der BG liegen nicht bestätigte Zahlen vor, die von 200-300 LKW/ Tag ausgehen.
Die Ampel in Stirpe

In  der Projektgruppensitzung vom 27.05.2013 in der Bez.Reg. Arnsberg wurden   die nachfolgend aufgeführten Sofortmaßnahmen beschlossen, die ggf. die erforderliche Senkung der Schadstoffbelastung bewirken können und somit die erfolgsabhängig, verbindlich vorgesehene  Stufe 2 (Umweltzone, Verkehrskontrollen) des Maßnahmenkataloges entbehrlich machen könnten.  
- Optimierung der Kreuzungssignalisierung am Verkehrsknoten B 1 / B 55 / L 734 bezüglich des Verkehrsflusses (u. a. Sondergrünphasen nach WLE- und ÖPNV-Querung) 

- Selbstverpflichtungserklärung der ortsansässigen Industrie- und Gewerbebetriebe über die Nutzung bestimmter Anfahrtsrouten

- Temporäre Öffnung der L 734 für den Lkw-Verkehr in Süd-Nord-Richtung

 
Die Wirkung der Sofortmaßnahmen tritt zwar unmittelbar nach deren Umsetzung ein, kann aber nur anhand eines ganzen Messjahres belastbar verifiziert werden. Die Stufe 2 des Maßnahmenkataloges wird somit erst bei anhaltender Überschreitung  zu ergreifen sein.

 

Die verbindliche Umsetzung der Stufe 2 bleibt weiterhin bestehen, soweit durch die ergriffenen Sofortmaßnahmen keine NO2-Grenzwertunterschreitung für 2014 erzielt wird. Die Einrichtung einer Umweltzone würde dann ggf. zu Beginn des Jahres 2015 erforderlich werden.

Homepage der BG Erwitte