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Hochwasser in Aken

14.06.2013

STADT ERWITTE


 

Gemeinsamer Spendenaufruf

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

 

Unsere Partnerstadt Aken an der Elbe wird von einem schweren Hochwasser heimgesucht. Nach einem Deichbruch der Saale südwestlich der Stadt strömt das Wasser in die Ortsteile und Randbezirke von Aken. Auch bei einigen Elbdeichen gibt es große Sorgen, ob diese den Wassermassen standhalten. Einige Stellen sind bereits undicht und es strömt aus nordöstlicher Richtung ebenfalls Wasser in Richtung Aken.

 

Ganze Ortsteile und Straßenzüge stehen unter Wasser, die angerichteten Schäden sind noch nicht abzusehen. Leider steht schon jetzt fest, dass die Stadt Aken von diesem Hochwasser 2013 so schwer getroffen wird, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

 

Unvorstellbar sind die Auswirkungen für die betroffenen Bewohner der gefluteten Häuser. Braunes schlammiges Wasser steht in den Wohnungen, Hab und Gut wird zerstört. Das Wasser steigt teilweise bis in den ersten Stock, die Trinkwasserversorgung, Strom und Telefon mussten teilweise abgestellt werden. Brücken und Straßen wurden überflutet und historische Gebäude und Kulturgut in Aken sind bedroht.

 

Die Menschen in Aken brauchen unsere Hilfe! Wir möchten unseren Freunden in Aken in dieser Notsituation gerne helfen und bitten Sie herzlich um eine Spende für die Opfer des Hochwassers auf eines der Sonderkonten bei unseren heimischen Banken. Spendenbescheinigungen werden von der Stadt Erwitte ausgestellt (Aufgabenbereich Finanzen, Tel. 02943/ 896 0).

 

 

Sparkasse Erwitte                                    (BLZ 416 518 15) Konto 614 370

Volksbank Lippstadt Erwitte                 (BLZ 416 601 24) Konto 708 000 701

Volksbank Anröchte                                (BLZ 416 612 06) Konto 2502 500 101

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Die BG-Erwitte ruft gemeinsam mit den anderen Ratsfraktionen alle Erwitter Bürgerinnen und Bürgern zu Spenden für die Opfer des Hochwassers auf, die z.T. große Teile ihres Hab und Gut verloren haben.

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Die Berichte, Stellungnahmen, Leserbriefe und e-mails, face-book-postings zu dem von der Bezirksregierung verbotenen Hilfe-Einsatz der Erwitter Feuerwehrleute und die Gegenreaktionen waren in der letzten Woche teilweise leider nicht immer sachorientiert. Da war davon die Rede, dass man "sich schäme eine Bürgerin dieses Bundeslandes zu sein." Da wurde dem Bürgermeister unterstellt "er betreibe Wahlkampf mit der Not der Menschen." Da sprach man von "Unverschämtheit" und "Arroganz" usw. Wenn sich die Gemüter wieder beruhigt haben werden, bleiben sicher Fragen an den Bürgermeister, den Wehrführer, die Bezirksregierung und den Minister, die in den verschiedenen politischen Gremien in aller Ruhe und Sachlichkeit beantwortet werden müssen.

Die eine Seite wollte spontan den Freunden in Aken Hilfe leisten und die andere Seite wollte eben die Hilfe koordinieren, damit Hilfe nicht Aktionismus würde.

Was der Demokratie nicht gut tut ist, wenn anstatt Hochwasser-Hilfe die Selbstdarstellung, Selbstinszenierung und die Eigeninteressen derjenigen im Mittelpunkt stehen, die im Trockenen sitzen.



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