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Schlag ins Gesicht für Anwohner

03.01.2012

Mit dem Titel „Kooperation fortsetzen“ veröffentlichte der Patriot am 23.12. einen Artikel zu der Fortsetzung der Kooperation des Kreises mit der Firma Miebach bzgl. der Müllverbrennung. In diesem Artikel findet sich ein Zitat der Landrätin Eva Irrgang, das uns, die Bürgergemeinschaft (BG), sehr irritiert hat: „ Der Kreis Soest hat ein erhebliches Interesse daran, den bewährten, gut ausgebauten und verkehrstechnisch optimal angebundenen Standort Erwitte als kommunales Abfallwirtschaftszentrum für den Ostkreis langfristig zu sichern.“ 
Der BG-Fraktionsvorsitzende Lothar Strauch schrieb daraufhin der Landrätin einen offenen Brief. Den offenen Brief erhält zur Kenntnis auch der Erwitter Bürgermeister Wessel, der sich erst vor kurzem in einem langen Zeitungsartikel über die Stickoxidproblematik äußerte. Uns wundert sehr, dass Herr Wessel die Äußerungen der Landrätin bisher so widerspruchslos hingenommen hat. 


BG:

Fraktion im Rat der Stadt Erwitte                                                                         

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Frau

Landrätin Eva Irrgang

Kreishaus Soest
Hoher Weg 1-3 
59494 Soest                                                                            02.01.2012

 

nachrichtlich Bürgermeister Peter Wessel Erwitte                    

 

Offener Brief zur Veröffentlichung Ihrer Äußerungen hinsichtlich der Fortsetzung  der Kooperation des Kreises Soest mit der Firma Miebach auf dem Abfallsektor   (Patriot vom 23.12.2011)

 

Sehr geehrte Frau Landrätin Irrgang,

mit dem Titel „Kooperation fortsetzen“ veröffentlichte der Patriot am 23.12. einen Artikel zu der Fortsetzung der Kooperation des Kreises mit der Firma Miebach bzgl. der Müllverbrennung. In diesem Artikel findet sich ein Zitat der Landrätin Eva Irrgang, das uns sehr irritiert hat: „ Der Kreis Soest hat ein erhebliches Interesse daran, den bewährten, gut ausgebauten und verkehrstechnisch optimal angebundenen Standort Erwitte als kommunales Abfallwirtschaftszentrum für den Ostkreis langfristig zu sichern.“ Angesichts der hohen Stickoxid-Werte (NOx) an der Kreuzung B1-B55 ist eine derartige Formulierung ein Schlag ins Gesicht für die Anwohner der Kernstadt Erwittes. Denn auch die Mülltransportfahrzeuge tragen in nicht unerheblichem Maß zur Luftbelastung durch Stickoxide bei, die in Erwitte längst über den zulässigen Grenzwerten lag. Während der Rat der Stadt Erwitte, ein Lenkungskreis zur Stickoxidproblematik und der Bürgermeister und die Verwaltung sich die Köpfe darüber zerbrechen, wie man das über Jahrzehnte gewachsene verkehrspolitische Desaster an der Kreuzung etwas vermindern kann, formulieren Sie eine heile Welt der Kooperation mit einem „verkehrstechnisch optimal angebundenen Standort.“ Die BG –Fraktion fordert Sie hiermit  auf, diese Formulierung richtig zu stellen und sich für eine Lösung der Verkehrsprobleme der Stadt Erwitte aktiv einzusetzen. Beide Umgehungsstraßen B55n und B1n sind für uns notwendig. Beispielsweise könnte sich der Kreis aber auch an einem Ausbau einer Bypass-Kreuzungsentlastung finanziell beteiligen, der Kreis profitiert ja schließlich von dem Müllstandort Erwitte.

 

Freundliche Grüße

 

 

Lothar Strauch

BG -Fraktionsvorsitzender

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