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Selbstherrliche CDU

19.04.08


Einem Pressetext der CDU–Ortsunion Stirpe zufolge, kümmert sich anscheinend ausschließlich und exklusiv nur die CDU um die Verkehrssicherheit und Hochwasserschutz im Ort. Wenn der Ortsvorsteher Rüdiger Lohoff in diesem Zusammenhang der BG vorwirft, dass man sich mit „fremden Federn“ schmücke, nur weil das belegbare politische Engagement des BG–Ratsmitgliedes Theo Knoop für Stirpe gewürdigt wurde, ist dies schlicht arrogant (Belege Siehe unten) .

Die BG hatte Folgendes geschrieben : „So war der Ratsherr Theo Knoop im Bereich der Verkehrssicherung vor Kurzem  besonders aktiv. In einem Antrag der BG–Fraktion im Rat setzte er sich für eine von den Anliegern in Stirpe gewünschte Tempo 30- Zone am Buchenweg/ Parkstraße ein, die mittlerweile eingerichtet wurde.  Ebenso wurde durch ihn die Verlängerung der Grünphase der Fußgängerampel vornehmlich zum Schutz der Schulkinder beim Kreis Soest beantragt, noch bevor der Ortsvorsteher sich dem Problem annahm.“

In der CDU–Presseerklärung vom Wochenende vermischt Herr Lohoff in einer nicht zu akzeptierenden Weise seine Parteifunktion mit dem öffentlichen Amt als Ortsvorsteher.

Fakt ist, dass im Rat und in den Ausschüssen die Hochwasserschutzmaßnahmen und andere Verkehrsmaßnahmen in Stirpe parteiübergreifend erarbeitet und entschieden worden sind. Der Antrag der BG –Fraktion im Rat für die von den Anliegern gewünschte Tempo 30- Zone am Buchenweg/ Parkstraße, sowie die Beantragung der Verlängerung der Grünphase der Fußgängerampel zum Schutz der Schulkinder beim Kreis Soest , sind belegbar.

Derzeit erreichen der BG Vorschläge von besorgten Eltern, die die Sicherheit der Schulkinder, insbesondere der Erstklässler, an der Fußgängerampel erhöhen sollen. Bezüglich der Umsetzbarkeit wird sich die BG mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden in Verbindung setzen.   

Hier die schriftlichen Belege:

1. e-mail vom 02.04.2008 von Herrn Jakubeit an Herrn Lohhoff

Sehr geehrter Herr Lohoff,

Herr Bartsch hat Ihren Antrag zuständigkeitshalber an mich zurückgeleitet.

Auf gleichlautenden Antrag der BG-Fraktion hat der Kreis Soest bereits mit
Datum vom 19.03.08 ein Antwortschreiben verfasst, welches ich Ihnen mit der
Bitte um Kenntnisnahme weiterleite und ebenfalls zur Mitteilung in den
nächsten UV-Ausschuss geben werde.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Jacobeit

Stadt Erwitte
Aufgabenbereich "Verkehrsplanung/Straßenbau"
Am Markt 13
59597 Erwitte
……………………………………………………………….

2. e-mail vom 02.04.2008 von Herrn Lohhoff an Herrn Bartsch (Kreis Soest)

Gesendet: Mittwoch, 2. April 2008 10:15
An: Bartsch, Wolfgang
Betreff: Ampelschaltung Stirpe, Hauptstraße

Sehr geehrter Herr Bartsch,

es kommen immer wieder Beschwerden auf mich zu bezüglich der Ampelschaltung
in Stirpe seitens der Eltern und Lehrer der Grundschule.
Im Einzlnen erklärte man mir, dass die Fußgängerampel eine zu kurze
Grünphase aufweist. Es wäre den Kindern nicht möglich, in dieser Zeit die
Straße zu queren. Besonders schwierig ist das insbesondere aber auch für
ältere Menschen, die mich ebenfalls angesprochen haben.

Es hat bereits im vergangenen Jahr ein Ortstermin mit dem Umwelt- und
Verkehrsausschuss stattgefunden. Damals wurde mangelnde Sichtbarkeit und zu
geringe Lichtstärke als Begründung für ein Überfahren der "roten Ampel"
festgestellt. Die Maßnahmen dafür wie z. B. Beschneiden der Bäume etc. sind
danach durchgeführt worden. Hier liegt der Fall jetzt etwas anders, und
daher bitte ich nochmals um Prüfung, ob die Grünphase erweitert werden kann.
Wenn nötig, bin ich gerne bereit mich mit Ihnen vor Ort zu treffen.

Ich bitte auch darum, in der nächsten Sitzung des Umwelt- und
Verkehrsausschusses über den Sachstand zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Lohoff
……………………………………………………………………………………………………..

3. Schreiben der BG –Fraktion an den Kreis Soest vom 11.03.2008 (!)

BG-Ratsfraktion Erwitte, stellv. Vorsitzender: Theodor Knoop, Baumhof 2,  59597 Erwitte-Stirpe,

Erwitte, 11.03.2008

Landesbetrieb Straßenbau NRW
Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift
z.Hd. Herr Siebert
Lanfertsweg 2

59872 Meschede

Fußgängerlichtsignalanlage im Zuge der L 748/Am Mühlenwall/Brockhofer Straße in
Erwitte-Stirpe
Verlängerung der Grünphase für Fußgänger

Sehr geehrter Herr Siebert,

die vorgenannte Fußgängeranlage wird von älteren Personen sowie von Anwohnern, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind, genutzt. Die Dauer der jetzigen Grünphase von 6 Sekunden für Fußgänger bei einer Fahrbahnbreite von rd. 6,50 m reicht aufgrund der langsamen Gehgeschwindigkeit dieser Personengruppen nicht aus.

Zudem wird die Anlage von Kindern benutzt, die die im dortigen Bereich befindliche Grundschule besuchen. Die Schulkinder sind es gewohnt und werden auch dahingehend erzogen erst dann die Straße zu überqueren, wenn die Kraftfahrzeuge angehalten haben. Dies hat zur Folge, dass einige Sekunden verloren gehen und die Kinder schon im Bereich der Fahrbahnmitte mit dem Umschalten der Anlage von Grün auf Rot konfrontiert werden. Insbesondere die Erstklässler haben mit dieser Situation Probleme.

Frühere Vorstöße, die Situation für die Fußgänger zu ändern sind bisher leider ohne Erfolg geblieben. Inzwischen häufen sich jedoch Anrufe besorgter Eltern der Schulkinder bzw. zukünftigen Erstklässler. Sie bitten um Unterstützung in dieser Angelegenheit.

Aufgrund der oben beschriebenen Situationen beantragt die BG-Fraktion Erwitte hiermit die Verlängerung der Grünphase für Fußgänger an der Fußgängerlichtsignalanlage in Stirpe um zwei Sekunden.

Unseres Wissens wird die Verlängerung der Grünphase auch von der Schulleiterin der Grundschule in Stirpe für notwendig angesehen.


Mit freundlichen Grüßen

Theodor Knoop
…………………………………………………………………

4. Antrag der BG –Fraktion vom 06.11.2007

BG-Ratsfraktion Erwitte, stellv. Vorsitzender: Theo Knoop, Baumhof 2,  59597 Erwitte-Stirpe, 

Stadtverwaltung Erwitte
Am Markt 13

59597 Erwitte       

                                                                        Erwitte, 06.11.2007

Buchenweg/Parkstraße in Erwitte-Stirpe
Antrag auf Einrichtung einer Tempo 30-Zone

Sehr geehrte Damen und Herren,

laut Mitteilung einiger Anlieger des Buchenweges und der Parkstraße in Stirpe werden die v.g. Straßen oftmals von Verkehrsteilnehmern mit zu hoher, nicht angepasster Geschwindigkeit befahren. Aufgrund dieser Situation und des vorhandenen Kindergartens am Ende des Buchenweges wird daher seitens der Anlieger die Einrichtung einer Tempo 30-Zone für notwendig angesehen.

Zum Schutz der Wohnbevölkerung sowie der Fußgänger und  Fahrradfahrer wird hiermit für beide Straßen die Einrichtung einer 30 km-Zone beantragt.

Für eine kurze Nachricht wäre ich Ihnen dankbar.


Mit freundlichen Grüßen
Theo Knoop

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Unser Schlusskommentar:

Wenn das „fremde Federn“ sind, dann ist der aufgeblasene CDU Presseartikel vom Wochenende (19.4.08 im Patriot)  „Vor-Wahlkampf mit Wählertäuschung“.

Homepage der BG Erwitte