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Landratswahlkampf mit Prominenz und Geld

10.08.07

Kaum ist die politische Sommerpause zu Ende, steht die Wahl eines neuen Landrates vor der Tür. Alle Kandidaten haben sich auf einen fairen und sachorientierten Wahlkampf geeinigt und das ist gut so. Bei der  CDU, SPD und FDP werden augenblicklich massiv prominente Bundes- und Landespolitiker in den Wahlkampf eingeschaltet, die aber relativ wenig zu der Politik und den Problemen im Kreis Soest sagen. Die CDU–Kandidatin schrieb sogar jede(n) Wahlberechtigte(n) an. Leider kann sich die Bürgergemeinschaft einen solchen Luxus nicht erlauben, weil wir als freie Wählergemeinschaft weder Partei-Prominenz noch viel Geld besitzen. Man muss wissen, dass die anderen Parteien, die an Bundestagswahlkämpfen teilnehmen, 0,85 € pro Stimme für die ersten 4 Millionen Stimmen und 0,70 € für jede weitere Stimme bei den letzten Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen aus Steuermitteln erhielten, die der BG nicht zur Verfügung stehen. Die BG und ihr Kandidat Theo Kremer können nur durch eine engagierte und kompetente Politik im und für den Kreis Soest werben und jedes Plakat und  jede Broschüre wird bei uns aus eigener Kraft finanziert.

„Hat denn euer Kandidat eine Chance?“ werden wir z.Zt. immer wieder gefragt und ärgerlich ist eine Schlagzeile des CDU-Landtagsabgeordneten und Vize-Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Werner Lohn, der der BG (und der FDP) "Scheinkandidaturen" vorwarf. Die Kandidaten der anderen Parteien "fügen dem bürgerlichen Lager eher Schaden zu", meinte Lohn in seiner Einlassung im Patriot. Und im gleichen Atemzug wird uns dann unterstellt die Kosten für die Wahl und den Wahlkampf hoch zu treiben. Demokratie lebt vom politischen Wettbewerb und vielleicht hat unser Kandidat Theo Kremer ja eine Chance, wenn die Leute hinter die Kulissen von Schlagzeilen wie „CDU steht hinter dem Ausbau der B1n“ schauen. Fakt ist, dass Frau Irrgang und die CDU- Kreistagsfraktion, genauso wie die SPD im Kreis, gegen eine Kreisbeteiligung beim Bau der Südumgehung (B1n) gestimmt haben.

Hätten wir eine Kreisbeteiligung bei der Straße, die insgesamt ca 12 Millionen kosten soll, wären wir schon ein Stück weiter. Nach Auskunft von Straßen NRW hat sich seit der Planungseinstellung in 2003, nichts mehr in Sachen getan –trotz der vielen Auftritte einheimischer Kommunalpolitiker von CDU und FDP mit dem Verkehrsminister.

Übrigens: Die Kreis-BG mit dem Fraktionsvorsitzenden Kremer hat für die B1n gestimmt!

Theo Kremer fährt mit seinem (selbstbeklebtem) "Kremermobil" durch den Kreis Soest.

Homepage der BG Erwitte