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Umgehungsstraßen B 55n/B 1n

11.11.06

Ohne Zweifel, die beiden Umgehungsstraßen sind notwendig für Erwitte. Das Thema ist für die Kernstadt ein sehr wichtiges Thema. Dennoch fragt man sich augenblicklich, was die vielen Presseartikel zum Thema B 55n bewirken sollen ? Da traf sich vorgestern (9.11.06) zum Beispiel der Landesverkehrsausschuss in Erwitte. Auf dem Bild posierte u.a. Herr Bürgermeister Fahle und Christoph Rasche. Vor einigen Tagen fuhr eine Gruppe der Ortsunion nach Straßburg und Berlin und sprach über das Thema. In einer Stellungnahme des Bürgermeisters war von Mißverständnissen zwischen der Bundesregierung und der EU Kommission die Rede.
Heute (11.11.06) schließlich veröffentlicht die Patriot-Lokalseite ein Bild der CDU-Politiker Bürgermeister Fahle, NRW -Verkehrsminister Wittke, dem Landtagsabgeordneten Werner Lohn und dem Stirper Ortsvorsteher Lohhoff auf einem Jagdausflug. Viel Wirbel, aber leider wenig Konkretes war da in den letzten Wochen zu lesen. Das Problem B 55n besteht in Erwitte schon 30 Jahre und nicht erst ein paar Wochen. Die neuerliche Pressekampagne führt in der Sache leider nicht weiter und hat nur die "Scharfmacher" auf beiden Seiten mobilisiert. Auch die Presseerklärung der Bürgerinitiative Stirpe (BI)  war provokativ und wenig kooperativ in der Sache.
Totschlagargumente wie "Ohne uns geht nichts (BI)" oder " Die Menschen leiden, weil es der Wiesenweihe gut geht" und "Ich habe die Wiesenweihe noch nicht gesehen..."(Anmerkung: Wenn man die Wiesenweihen scharenweise auf den Feldern oder Gärten sähe, stünden sie nicht unter Naturschutz!) bringen uns leider nicht weiter. Der Naturschutz darf nicht für kleinkarierte Interessen und Machtpolitik in beiden Lagern (Befürworter und Gegner der  B55n) instrumentalisiert werden.

Fakt ist: Die Kommunalpolitik in Erwitte hat z.Zt. keinen Einfluß auf den Bau der B 55n. Als Bürgergemeinschaft haben wir in der Vergangenheit mögliche Auswege aus der Tragödie vorgeschlagen. Siehe BG-Presseerklärung

  1. Gemeinsame Suche aller Beteiligter nach Wegen, die geplante Trasse unter Berücksichtigung von Naturschutzinteressen zu planen und zu bauen.
  2. Gleichzeitige Gespräche über Alternativlösungen, wenn die geplante Trasse nicht gebaut werden kann, damit wir dann nicht bei Null beginnen.

In Sachen B 1n ist der Einfluß der Erwitter Kommunalpolitik dagegen größer. Wenn man hier noch Landesfördermittel bekommen will, müsste ein erneuter Antrag an den Kreistag gestellt werden, um einen gemeinsamen Bau zu realisieren. Der Bürgermeister hatte auf Anfrage des BG -Fraktionsvorsitzenden Lothar Strauch im Rat am 12.09.06 (TOP 2b) erklärt, den Antrag auf Mittel aus dem Gemeindeföderungsgesetz (GVFG) zu gegebener Zeit zu stellen. Es wird Zeit! Das Problem ist und war, dass die beiden größten Fraktionen im Kreistag, CDU und SPD die Kreisfördermittel zum Bau der B1n abgelehnt haben.

Fazit: Sowohl im Bund, als im Land und Kreis hat die CDU die Mehrheit und damit die Macht zum politischen Handeln. Wir als Bürgerinnen und Bürger in Erwitte brauchen eine sachorientierte Politik und keine Presseartikel über ministerielle Jagdausflüge.

Die BG -Erwitte wird alle politischen Aktivitäten unterstützen, die uns in der Frage der Umgehungsstraßen wirklich weiterbringen.  

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