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Idyllisches Erwitte

Der Brief einer Erwitter Bürgerin zeigt wie wichtig es ist, unsere Lebensqualität zu sichern.

Postkarte von 1912, "Partie zum Bahnhof"

 Brief einer Erwitterin      25.10.06

Hallo Herr Strauch,

wunderbarer Bericht zum Grundwasser ........ so ist es:
innerhalb von zwei Generationen wurde der
Ursprung und die Entstehung Erwittes, hier
das Quellgebiet, ge- oder zerstört.

Anbei eine alte Postkarte von 1912 "Erwitte
Partie zum Bahnhof" zeigt den offenen Bach,
der durch die Lakenkuhle fließt. Weiter fließt
der Bach über den Markt -teilw. Bachstraße -
seit ca. 80 Jahren unterirdisch in Rohre
gezwängt in den Mühlenbach.

Idyllisch war's in Erwitte: Quellen gab es
wie auf dem Bild dargestellt in der Laken-
kuhle sowie am Schnittpunkt Reddagstr./Schillerstr.,
am nördl. Marktrand (hier war auch in trockenen Sommern
immer Wasser lt. Überlieferung) stärkste
Quelle, Sprink genannt, sowie im Pfarrgarten hinter
der Kirche. Von hier floss das Wasser in den
Mühlenbach - wurde gestaut zum Betrieb der
Mühle - weiter zur östl. Seite des Schlosses,
wo weitere Quellen hinzu kamen bis der Mühlen-
bach nördl. durch das Bruchgebiet
floss und kurz vor Lippstadt an der Steinernen
Brücke (Hist. Punkt, Gerichtsstätte) in die
Gieseler mündete.

An der Gräfte zwischen Josefsheim und Schloss
habe ich vor ca. 12 - 15 Jahen noch einen
Eisvogel gesehen. Damals gab es auch noch
viele kleine Fische (Stichlinge), selbst hin-
und wieder größere im Bereich der hölzernen
Brücke, vielleicht einzelne Forellen, die sich ver-
mutlich flussaufwärts hierhin verirrt haben. -
Also die Gewässergüte war relativ ok.
Das Schwimmbad wurde aus diesen Quellen gefüllt. 

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