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Schießstand B.West.

                                                                   

Die Genehmigung des Neubaus des Schießstandes wurde durchgepeitscht !     16.12.04

Der Planungs- und Gestaltungsausschuss hatte am 25.11.04 dem Neubau des Schießstandes in Bad Westernkotten am Hockelheimer Feld vorbehaltlich einer positiven Stellungnahme der ABU zugestimmt.
Im Protokoll der Gestaltungsausschusssitzung heißt es wörtlich: „Herr Naber berichtete von einem Gespräch mit der Bezirksregierung in Arnsberg. ..Um eine Genehmigungsfähigkeit zu erlangen, schlugen die Vertreter der Bezirksregierung vor, die ABU stellvertretend für die Naturschutzverbände zu hören und deren Stellungnahme zum Vorgang zu nehmen.“.
Zwar hatte die Untere Landschaftsbehörde (Kreis) grundsätzlich eine Genehmigung erteilt, aber auch auf Probleme mit dem Naturschutz hingewiesen.
Die Stadt Erwitte erbat von der ABU eine Stellungnahme nach einem Ortstermin am 25.11.04. Die Stellungnahme der ABU vom 11.12.04 war wider Erwarten negativ.
Das Schreiben der ABU ging den Fraktionen erst am Mittag des 14.12.2004 zu. In der Ratssitzung um 18.00 Uhr sollte über die Änderung des Bebauungsplanes (Genehmigung des Neubaus) entschieden werden. Die BG – Fraktion stellte um 14.00 Uhr schriftlich den Antrag, diesen Tagesordnungspunkt auf die Januarsitzung des Rates zu vertagen, um das Schreiben der ABU auszuwerten und die Argumente zu überprüfen. Der Antrag wurde in der Ratssitzung am Abend von allen anderen Fraktionen mit der Begründung abgelehnt, das dieses Thema den Rat schon seit 1998 beschäftige und man könne keine Rücksicht auf irgendeine Meinung eines Naturschutzverbandes nehmen.
Der Fraktionsvorsitzende der BG , Lothar Strauch, äußerte Verwunderung und Empörung über ein derartiges Politikverständnis: „ Es kann doch nicht sein, dass man wichtige Argumente einer Naturschutzorganisation einfach so ignoriert. Was hätten denn die  4 Wochen Vertagung ausgemacht ? Man muss doch die Zeit haben, Argumente zu prüfen, auch wenn sie Einigen nicht in den Kram passen.“
Die Änderung des Flächennutzungsplanes und damit die Genehmigung des Neubaus des Schießstandes wurde gegen die Stimmen der BG von allen anderen Fraktionen beschlossen. 

 

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