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Krankenhaus

Pressemitteilung zur Situation des Erwitter Krankenhauses – Umzug der Unfallchirurgie nach Lippstadt 

05.09.04
Die Bürgergemeinschaft macht sich Sorgen um den langfristigen Erhalt des Erwitter Krankenhauses!  Die Unfallchirurgie soll laut Zeitungsartikel vom 4.9.04 noch ein bisschen in Erwitte bleiben, weil angeblich eine Zustimmung von Arnsberg nicht vorliegt. Vor einigen Wochen hieß es, dass der „Umzug“ nach Lippstadt bereits zum 1.9.04 geplant sei. Lag zu diesem Zeitpunkt denn eine Zustimmung von Arnsberg vor? Wenn nicht, hätte man den Termin doch nicht bekannt geben können. Welche personellen Probleme den plötzlichen Aufschub bewirkt haben, kann man nur ahnen. Sicher scheint uns, dass –abgesehen von der Übernahme einiger Ärzte- ein einfacher „Umzug“ der Unfallchirurgie von Erwitte nach Lippstadt nicht vollzogen wird, da dies Probleme mit den bereits in Lippstadt tätigen Ärzten und deren Ansprüchen hervorrufen würde. Es wird doch eher eine Integration in eine Großabteilung sein. Warum wird das nicht auch so gesagt? Was sind das für „Planungen“, die den angeblichen Umzug der Unfallchirurgie verzögern?  Der Hinweis auf den Einsatz des angeschafften Computertomographen  ist kein Garant für den langfristigen Erhalt des Erwitter Krankenhauses, denn dieser ist ohnehin in Lippstädter Regie und unterliegt der Beurteilung der Lippstädter Röntgenärzte.
Ein langfristiger Erhalt unseres Krankenhauses ist nur mit einem eigenen Profil und einer vernünftigen Konzeption innerhalb der geplanten Holding möglich, die bisher nicht erkennbar ist. Die BG hat in ihrem Wahlprogramm Vorschläge unterbreitet :
„Die beteiligten Krankenhäuser sollten in der Verwaltungsstruktur Synergieeffekte nutzen und sie „verschlanken“, aber im medizinischen Bereich zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung eigenständig arbeitende Spezialabteilungen z.B. Abteilungen für Bauch-Hand- und Unfallchirurgie aufbauen, um Konkurrenz zu vermeiden.“
(Siehe www.bg-erwitte.de) Ein detailliertes Schreiben unseres BG- Kandidaten Dr. Künne mit konstruktiven Vorschlägen ist den entscheidungsbefugten Herren bereits im März zugegangen.  Zu einem Gespräch ist es leider bisher diesbezüglich nicht gekommen. Wir werden also abwarten müssen, ob die in einer Ratssitzung im März versprochene Planungssicherheit für das Marienkrankenhaus Erwitte bis 2010 tatsächlich Bestand hat.

Homepage der BG Erwitte